Katrin Helling-Plahr

Ungeduld ist auch eine Tugend.

Denken wir neu.

Über mich

Bundestagsabgeordnete der FDP im Wahlkreis Hagen - Ennepe-Ruhr-Kreis I, Rechtsanwältin & Fachanwältin für Medizinrecht, junge Mutter

Ich bin in Hagen geboren und aufgewachsen, habe in Münster Jura studiert und bin seit einigen Jahren als Rechtsanwältin vorwiegend auf dem Gebiet des Medizinrechts in meiner Heimatstadt tätig.
Als überzeugte freie Demokratin war ich acht Jahre lang im Rat der Stadt Hagen aktiv und bin 2017 erstmals in den Bundestag gewählt worden.
Ich bin verheiratet und habe einen kleinen Sohn.

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Positionen

Für Leistungs- & Generationengerechtigkeit, für Bürgerrechte in Sicherheit, aber vor allem ein zukunftsfittes Gesundheitssystem streite ich!

Leistungsgerechtigkeit

Meine Großmutter hat mir beigebracht „Von nichts kommt nichts.“ Auf der anderen Seite muss dem Einzelnen aber auch ermöglicht werden, durch eigene Leistung spürbar voranzukommen. Das bedeutet beste Bildung für super Startchancen oder auch Gründermut zu honorieren und Selbständige mit möglichst wenig Bürokratie zu belasten. Das heißt aber auch z.B. ein Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer, damit sich Familien ihr Eigenheim leisten können.

Generationen- gerechtigkeit

Als Ratsmitglied in einer Nothaushaltskommune weiß ich, was es heißt, Politik zu machen ohne wirklich gestalten zu können. Unsere Kinder müssen auf den Schuldenbergen der Vorgängergenerationen spielen, zumindest unseren Enkeln will ich das ersparen. Solide Haushaltspolitik hat für mich daher Priorität. Auch unsere Sozialversicherungssysteme sind alles andere als enkelfit! Versicherungsfremde Leistungen müssen aus dem Steuertopf finanziert werden.

Recht

Es kann und darf nicht sein, dass unsere Daten ohne jeden Anlass gespeichert werden und wir alle das Gefühl haben müssen, ständig unter Beobachtung zu stehen. Auch, wenn wir und gerade weil wir rechtschaffene Bürger sind! Für unsere Sicherheit brauchen wir vielmehr eine personell stark aufgestellte mit moderner Technik ausgestattete Polizei. Wir müssen Sicherheitsbehörden von Nebensächlichkeiten entlasten und Verfahrensdauern verkürzen.

Gesundheit

Als Fachanwältin für Medizinrecht bin ich vorwiegend auf dem Gebiet des Arzthaftungsrechts tätig. Beruflich wie politisch steht für mich der Patient im Mittelpunkt. Ärztemangel ist längst kein Problem des ländlichen Raumes mehr und wird auch im Wahlkreis noch spürbar werden. Wir müssen die Medizinerausbildung ausbauen, die Niederlassung in eigener Praxis vereinfachen und unser Gesundheitssystem von den planwirtschaftliche Fesseln befreien.

Gesundheit

Auch in der Region sind Infektionen mit multiresistenten Keimen an der Tagesordnung. Es ist kaum zu glauben, aber Deutschland gilt etwa in den Niederlanden als Hochrisikogebiet. Ich finde, wir haben lange genug geschlafen und müssen den Erregern endlich den Kampf ansagen! Unsere Krankenhäuser müssen so ausgestatt et werden, dass Infizierte konsequent isoliert werden können. Außerdem ist es nötig, den Antibiotikaeinsatz deutlich zurückzufahren.

Gesundheit

Als junge Mutter bin auch auch um die Hebammenversorgung besorgt. In einem Beruf mit hoher Verantwortung für Leben und Gesundheit fressen die Kosten, namentlich die Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung, die verhältnismäßig geringe Vergütung auf. In der Folge verliert gesamte Berufsbild an Attraktivität, sodass selbst Kliniken die Versorgung nicht mehr sicherstellen können. Hier müssen wir dringend gegensteuern!

Neuigkeiten

Stillstand war gestern! Hier erfahren Sie, was es von den Freien Demokraten und mir Neues gibt!

Wir freuen uns, dass Herr Spahn langjährige Anliegen der Betroffenen endlich aufgreift, wie in unserem Gesetzentwurf vom 13. Juni 2018 (https://goo.gl/bfYPhW) bereits geschehen. Die Mühe, einen Gesetzentwurf auszuarbeiten, muss er sich also gar nicht mehr machen. Da bereits der durch die FDP-Fraktion eingebrachte Entwurf auf dem Tisch liegt, kann es jetzt sehr schnell gehen. Jede Woche Beschleunigung kommt den Betroffenen zugute. #Serviceopposition

Gesundheitsminister Spahn legt Gesetz vor - Kinderwunsch bei Krebs – Kassen sollen zahlen
Neuer Gesetzesvorschlag von Gesundheitsminister Spahn: Die Konservierung von Ei- und Samenzellen soll Kassenleistung werden.
(bild.de)

Am Donnerstag ist ein Gastbeitrag von mir zum Thema Sterbehilfe in der Westfalenpost erschienen. Hier noch mal der Text zum Nachlesen: „Beihilfe zum Suizid ist nicht strafbar. Das Strafrecht stellt Unterstützungshandlungen nur unter Strafe, wenn eine strafbewehrte Haupttat vorliegt, dies ist bei der Selbsttötung nicht der Fall. Seit 2015 stellt die auf Wiederholung angelegte Förderung der Selbsttötung aber einen eigenen Straftatbestand dar. Problematisch wird es also, sobald eine Person, die eine ernst zu nehmende Suizidabsicht hat, auf Hilfe bei der Durchführung angewiesen ist. Dadurch sollte insbesondere die Tätigkeit von Sterbehilfevereinen unterbunden werden. Die als Novelle gedachte Reform hat die Situation für Patienten, Angehörige und Ärzte jedoch an vielen Stellen weiter verschlimmert. Wann ist etwa das Handeln des unterstützenden Arztes auf Wiederholung angelegt und damit strafbar, wann nicht? Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes aus dem Jahr 2017 macht den Sachverhalt noch komplizierter, auch wenn das Urteil begrüßenswerterweise für Freiheit und Selbstbestimmung ausfiel. Das Gericht hatte über die Klage eines Ehemanns zu entscheiden, der das Recht seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau auf Erwerb eines tödlichen Medikamentes feststellen lassen wollte. Die Betroffene hatte eine unheilbare Krankheit, litt unter starken Schmerzen und hatte nach Jahren des Leidens den Wunsch des Freitods. Die Richter entschieden, dass Suizidenten eine letale Dosis eines Medikamentes in extremen Notlagen nicht vorenthalten werden darf. Andererseits besteht die oben skizzierte Strafbarkeit. Statt dieses offensichtliche Spannungsfeld aufzulösen, hat Gesundheitsminister Spahn das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nun angewiesen, das Urteil in allen anderen als dem entschiedenen Fall unangewendet zu lassen. Jeder einzelne Betroffene muss also den Rechtsweg beschreiten um die Erlaubnis zum Erwerb eines entsprechenden Medikaments zu bekommen. Es liegt am Gesetzgeber, die Wertungswidersprüche aufzuheben. Aus meiner Sicht sollte nicht die zwar wiederholte, jedoch altruistisch motivierte Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt werden, sondern nur kommerzielle Tätigkeiten. Auch wenn es vielleicht schwer vorstellbar ist, dass sich Menschen aus freiem Entschluss für den Tod entscheiden: Es ist eine Frage des Respekts und auch eine verfassungsrechtliche Pflicht, das Selbstbestimmungsrecht zu wahren und eigenverantwortliche Entscheidungen zuzulassen, gerade auch jene über die Art des Lebensendes.“

Mein politischer Werdegang

Seit über 10 Jahren für die liberale Sache ehrenamtlich aktiv, habe ich schon auf allen Ebenen - vom Kreis- bis zum Bundesvorstand - mitgemischt.

  • 2005

    Mitglied der FDP

  • 2006

    Mitglied im Kreisvorstand der FDP Hagen

    bis heute
  • 2009

    gewähltes Mitglied im Rat der Stadt Hagen

    bis 2017
  • 2010

    Mitglied im Bezirksvorstand der FDP Westfalen-West

    bis 2014
  • 2011

    Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Liberalen

    bis 2012 als Beisitzerin, von 2012 bis 2014 als stellvertretende Bundesvorsitzende
  • 2011

    Mitglied im Bundesvorstand der FDP

    bis 2012
  • 2012

    Mitglied im Landesvorstand der FDP NRW

    bis 2014
  • 2014

    stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Hagen

    bis 2017
  • 2017

    Mitglied des Deutschen Bundestages

    bis heute

Kontakt

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Platz der Republik 1
11011 Berlin
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Tel.
030 227 74285